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Gebrochenes HandgelenkPapst suchte das Licht

Papst Benedikt XVI. hat sich den Bruch des Handgelenks vor zehn Tagen bei der nächtlichen Suche nach dem Lichtschalter zugezogen.

Der 82-Jährige sei in der Nacht gegen das Bett gestossen und gestürzt, als er den Lichtschalter suchte, sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi am Montag dem italienischen Fernsehsender Sky TG24. Der Papst rief nicht um Hilfe und wollte am nächsten Morgen wie gewöhnlich die Messe feiern. Doch sein rechtes Handgelenk habe geschmerzt und sei geschwollen gewesen, schilderte Lombardi. Daraufhin wurde ein Arzt gerufen.

Mediziner hatten am Samstag erklärt, die Verletzung heile gut aus. Der Papst hatte sich das Handgelenk am 17. Juli in seinem Feriendomizil in Les Combes im italienischen Aosta-Tal gebrochen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche wird noch bis Mittwoch in der Alpenregion nahe der französischen Grenze bleiben, dann fliegt er nach Rom Zurück. (dapd)

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