Parallelimport für Antibabypille
Aktualisiert

Parallelimport für Antibabypille

Das Heilmittelinstitut Swissmedic hat zum ersten Mal Parallelimporte erlaubt. Eine Zuger Firma darf nun vier Medikamente am offiziellen Vetriebskanal vorbei in die Schweiz importieren.

Seit 2002 sind Parallelimporte gesetzlich erlaubt, wenn der Patentschutz der Medikamente abgelaufen ist. Die bürokratischen Hürden galten aber als fast unüberwindbar. Gemäss einem Bericht des Tages-Anzeiger hat die Zuger Firma APS Arzneimittel-Import dieses Prozedere nun erfolgreich durchgemacht. Bei den Medikamenten handelt es sich um die Antibabypillen Diane-35 und Microgynon 30, der Infektionsbekämpfer Ciproxin und das Schmerzmittel Ponstan.

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