Paris: Putzfrau, Ping-Pong, Paparazzi
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Paris: Putzfrau, Ping-Pong, Paparazzi

Vor dem Gesetz sind alle gleich? Von wegen! Ob Tischtennis mit den Wärtern oder Hilfe beim Putzen: Immer neue Details werden bekannt, die belegen, wie Paris Hilton im US-Vollzug in Watte gepackt wird. Unterdessen fürchten sich ihre Nachbarn vor ihrer Heimkehr.

Offenbar regiert Geld auch in der Gefängniswelt. Paris Hilton geniesst im US-Vollzug einen Sonderstatus, von dem der gemeine Insasse nur träumen kann. Der Kurzausflug in die medizinische Abteilung des «Twin Towers»-Gefängnis ist Paris durch viele kleine Annehmlichkeiten versüsst worden. Ihre Zelle wurde vor ihrer Ankunft neu gestrichen und die Matratze extra ausgetauscht, berichtet der Onlinedienst «X17». Damit nicht genug: Häftling Hilton durfte sogar mit den Wärtern spielen – und zwar Tischtennis. Das ist deshalb ungewöhnlich, weil die Vollzugsbeamten einen eigenen Freizeitbereich haben, in den Insassen normalerweise nicht dürfen.

Nach ihrer gesundheitlichen Genesung wurde die Hotelerbin in das Lynwood-Frauengefängnis zurück verlegt. Die Bevorzugung endet aber nicht: Dort gibt es eine eigene Paris-Putze. «Sie hat ihr eigenes Mädchen, eine Person, die kommt um ihre Kleider zu reinigen und hinter ihr aufzuräumen», verriet ein früherer Mithäftling. Die Millionenerbin machte einen stabilen Eindruck: «Ich weiss nicht, ob sie im Inneren Angst hat, aber sie sieht nicht aus, als würde sie das alles kümmern. Es ist ihr egal.» Unter den Knackis hat sich Hiltons Ruf übrigens verbessert. Denn mit ihrer Rückkehr wurden auch die Essensrationen verdoppelt.

Nachbarn fürchten Paris' Rückkehr

Hiltons Rückkehr beschäftigt auch andere Nachbarn – in diesem Fall jene im kuscheligen Hollywood. Und bei denen herrscht überhaupt keine Freude, im Gegenteil: «Der Zirkus wird weiter gehen», befürchten die Nachbarn Christpher Hauck und Anne Goursaud. «Seit der Ankunft Paris Hiltons in unserer Nachbarschaft hat sich die Lebensqualität verschlechtert», heisst es ihn einem Flyer. Ihre Aufforderung an die übrigen Nachbarn: «Wir müssen jetzt zusammenstehen!»

Prominente Hilfe erhalten die Hollywood-Bewohner von Cameron Diaz. Die Schauspielerin stöhnte gegenüber «Entertainment Tonight»: «Wir alle leiden, wenn Paris leidet. Zehn Helikopter flogen über ihr Haus, in dessen Nähe ich wohne.» Am Tag der kurzweiligen Freilassung Hiltons waren mehr als 50 Beschwerden bei der Polizei eingegangen, vor allem wegen Fluglärms und wegen der Reportermeute. In gut einer Woche, nach Paris' Freilassung, droht das Drama sich zu wiederholen…

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