Aktualisiert 21.03.2005 21:13

Enrique Vila-Matas - «Paris hat kein Ende»Paris sehen und gleich wieder gehen

ROMAN – 1974 wandelt der spanische Autor Vila-Matas auf den Spuren seines grossen literarischen Vorbilds Ernest Hemingway und geht nach Paris.

Während Hemingway dort sehr arm, aber auch sehr glücklich war, beschreibt Vila-Matas seine Existenz als sehr arm und sehr unglücklich.

Zwar kennt er schnell die wichtigen Figuren der Bohème, lernt viel über Kunst und Literatur und wohnt zur Untermiete bei Marguerite Duras.

Am Schluss bleibt ihm von seinem Pariser Aufenthalt aber nur die Begleichung einer exorbitanten Stromrechnung.

Ein wunderbar ironischer Roman und zugleich das perfekte Buch über Paris.

(wob)

Enrique Vila-Matas «Paris hat kein Ende». Nagel & Kimche, 286 Seiten, 36 Franken.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.