Festnahmen in Salzburg: Paris-Terrorhelfer waren in Griechenland in Haft
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Festnahmen in SalzburgParis-Terrorhelfer waren in Griechenland in Haft

Die in Salzburg gefassten IS-Terrorhelfer reisten mit zwei der späteren Pariser Selbstmordattentäter als Flüchtlinge in Griechenland ein. Dort war das Duo kurz in Haft.

von
pat

Die beiden in einem Flüchtlingslager in Österreich verhafteten Männer sollen zusammen mit dem Pariser Terror-Kommando als Flüchtlinge getarnt in Griechenland eingereist sein. Wie die Selbstmordattentäter von Paris hatten auch sie gefälschte syrische Pässe.

Jetzt wird ein brisantes Detail bekannt, wie die «Kronen Zeitung» berichtet: Offenbar wurden der erst 18-jährige Algerier Fozi A. und der Pakistaner Feisal A. (34) in Griechenland kurzfristig verhaftet, während die späteren Selbstmordattentäter, die sich mit Sprengstoffgürteln vor dem Pariser Fussballstadion in die Luft sprengten, nach Frankreich weiterreisten.

130 Menschen getötet

Beim schwersten Anschlag in der Geschichte Frankreichs hatten Islamisten am 13. November bei nahezu zeitgleichen Attacken auf die Konzerthalle Bataclan, eine Reihe von Bars und Restaurants und die Fussballarena Stade de France 130 Menschen getötet und rund 350 weitere verletzt.

Zu dem Anschlag hat sich der IS bekannt. Die meisten der mutmasslich neun Angreifer waren Franzosen, einige lebten zuletzt in Belgien, viele waren in der Vergangenheit in Syrien. Als Drahtzieher gilt der belgisch-marokkanische Dschihadist Abdelhamid Abaaoud, der nach den Anschlägen getötet wurde. Unter Hochdruck gesucht wird der 26-jährige Salah Abdeslam, der Bruder eines der Selbstmordattentäter.

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