Pariser Bürgermeister verbietet String-Tanga am Strand
Aktualisiert

Pariser Bürgermeister verbietet String-Tanga am Strand

Die Stadt Paris geht gegen einen von ihr befürchteten Sittenverfall am beliebten Seine-Sandstrand «Paris Plage» vor. «Unanständige Bekleidung» ist dort laut einer Verordnung von Bürgermeister Bertrand Delanoë künftig verboten.

Wie die Tageszeitung «Le Parisien» am Samstag berichtete, ist es demnach ab sofort verboten, sich nackt, im String-Tanga oder ohne Bikini-Oberteil in der Sonne zu räkeln. Wer dagegen verstösst, dem droht ein Bussgeld von umgerechnet 60 Franken.

Die Stadt sei «aus Sicherheitsgründen» zu einer Regelung gezwungen, zitierte das Blatt den zuständigen Vize-Bürgermeister Pascal Cherki. Das freizügige Outfit an dem Strand hätte «zu Versuchungen und gefährlichem Verhalten führen können, besonders, weil wir uns am Ufer eines Flusses befinden».

Für das Erfolgsprojekt «Paris Plages» wird seit fünf Jahren regelmässig im Sommer ein Sandstrand an der Seine aufgeschüttet. In diesem Jahr wurde das Areal noch einmal deutlich erweitert.

2005 lockte «Paris Plages», das inzwischen Nachahmer in Rom, Berlin und anderen europäischen Städten fand, 3,8 Millionen Pariser sowie Touristen aus dem In- und Ausland an.

(sda)

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