Entführung - Pariser Justiz eröffnet Prozess um Entführung eines Schweizer Bankiers
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EntführungPariser Justiz eröffnet Prozess um Entführung eines Schweizer Bankiers

Der Börsenmakler Arnaud Mimran soll in Paris einen Schweizer Bankier entführt und erpresst haben. Er und seine mutmasslichen Komplizen müssen sich nun vor Gericht verantworten.

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Hat Arnaud Mimran 2015 mit Komplizen einen Schweizer Bankier in Paris entführt? Diese Frage klärt nun ein Gericht in Paris. Der Hauptangeklagte bestreitet die Tat. 

Hat Arnaud Mimran 2015 mit Komplizen einen Schweizer Bankier in Paris entführt? Diese Frage klärt nun ein Gericht in Paris. Der Hauptangeklagte bestreitet die Tat.

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Vier vermummte Männer entführten den Banker damals bei Paris und brachten ihn in eine Wohnung nördlich der französischen Hauptstadt.

Vier vermummte Männer entführten den Banker damals bei Paris und brachten ihn in eine Wohnung nördlich der französischen Hauptstadt.

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Dort zwangen sie ihn, für mehrere Millionen Euro Wertpapiere einer US-Gesellschaft zu kaufen, von der Mimran und seine damalige Freundin Anteile hielten.

Dort zwangen sie ihn, für mehrere Millionen Euro Wertpapiere einer US-Gesellschaft zu kaufen, von der Mimran und seine damalige Freundin Anteile hielten.

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Darum gehts

  • Vier vermummte Männer haben in Paris einen Schweizer Bankier entführt und erpresst.

  • Nun müssen sie sich in Frankreich vor Gericht verantworten.

  • Der Hauptangeklagte Arnaud Mimran, der bereits einmal in Haft war, bestreitet die Tat.

Sechs Männer müssen sich in Paris wegen der Entführung und Erpressung eines Schweizer Bankiers vor Gericht verantworten. Hauptangeklagter, in dem am Dienstag eröffneten Prozess, ist der vorbestrafte französische Börsenmakler Arnaud Mimran. Er hatte erst vor einem Monat eine Haftstrafe wegen millionenschweren Betrugs abgesessen.

In dem nun eröffneten Verfahren geht es um einen Fall aus dem Jahr 2015: Damals entführten vier vermummte Männer den Banker bei Paris und brachten ihn in eine Wohnung nördlich der französischen Hauptstadt. Dort zwangen sie ihn, für mehrere Millionen Euro Wertpapiere einer US-Gesellschaft zu kaufen, von der Mimran und seine damalige Freundin Anteile hielten.

Hauptangeklagter war bereits in Haft

Nach sechs Tagen wurde der Schweizer Bankier freigelassen. Die Polizei nahm Mimran kurz zuvor fest, wegen eines millionenschweren Betrugs mit Emissionsrechten. Dafür wurde er später zu acht Jahren Haft verurteilt. Für die Ermittler steht fest, dass der Börsenmakler als Profiteur der Erpressung hinter der Entführung steht. Der 49-Jährige selbst bestreitet dies. Das Urteil wird am 25. Juni erwartet.

Mimran ist in eine Reihe von Affären verwickelt. Er war 2016 auch wegen einer früheren Spende an Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu in die Schlagzeilen geraten. Netanjahus Büro räumte damals eine Zuwendung in Höhe von umgerechnet 35’000 Euro ein. Umgerechnet sind das rund 38’200 Franken.

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(AFP/mur)

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