Aktualisiert 12.02.2018 09:24

Spektakuläre StuntsParkour-Läufer aus Kosovo erkundet die Schweiz

Die Schweiz als Riesen-Spielplatz: Parkour-Läufer Fitim Krasniqi aus Pristina hat verschiedene Schweizer Städte besucht und seine Stunts festgehalten.

von
Qendresa Llugiqi

Der kosovarische Parkour-Läufer Fitim Krasniqi (23) schwebt in seinem Video über den Dächern der Schweiz. (Video: zvg)

Saltos und Sprünge in Freiburg, Handstand auf den Dächern von Genf und Klettereinheiten auf Statuen in Bern – das Video von Parkour-Läufer Fitim Krasniqi (23) zeigt die Schweiz von einer ganz anderen Seite. Der junge Mann aus Pristina im Kosovo hat die Schweiz über die Feiertage besucht und einen Clip von seinen Stunts gedreht. Diesen hat er vor wenigen Tagen fertiggestellt und auf seinen Youtube-Kanal gestellt.

«Wenn ich mir das Video jetzt anschaue, fühle ich mich wieder in die Zeit zurückversetzt, als ich mich in der Schweiz so wohl gefühlt habe», sagt Krasniqi zu 20 Minuten. «Ich hatte eine richtig tolle Zeit.» Die Idee dazu sei ihm erst hier gekommen. «Die aussergewöhnlichen, schönen und alten Orte haben mich zu dem Video inspiriert.» Den Drehprozess hätten aber die Absprachen mit den Eigentümern der Gebäude, die auf dem Clip zu sehen sind, verlangsamt.

«Es braucht viel Training»

Laut Krasniqi haben ihn Parkour und Akrobatik schon als Kind fasziniert. «Die Inspiration und Motivation dazu habe ich aus den Hollywood-Filmen.» Richtig damit angefangen habe er aber erst vor neun Jahren. Bis er aber solche Stunts wie in dem Video hinbekommen habe, habe es gedauert. Krasniqi: «Um Parkour machen zu können, braucht es viel Training.» Auch müsse man sich bewusst sein, dass es eine gefährliche Tätigkeit sei, bei der man sich verletzen könne. «Glücklicherweise ist mir während dem Dreh in der Schweiz nichts passiert.»

Am meisten gefalle ihm die Sportart, weil sie den Menschen nicht einschränke. Krasniqi: «Es gibt keine Regeln. Man ist nicht mit Grenzen konfrontiert. Ausser mit denen, die einem sein eigener Körper setzt.»

Krasniqi möchte seine Stunts auch in anderen Städten und Ländern ausprobieren. Zwar habe er schon zuvor an anderen Orten gedreht, doch bislang sei die Schweiz sein Lieblingsland.

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