Parlamentarier für Landessprache als erste Fremdsprache

Aktualisiert

Parlamentarier für Landessprache als erste Fremdsprache

Mehr als zwei Drittel der National- und Ständeräte sind dafür, dass an Schweizer Schulen eine der Landessprachen statt Englisch als erste Fremdsprache gelernt wird.

Dies ergab eine Umfrage der Westschweizer Zeitschrift «L'Hebdo».

Nur 30 Parlamentarier, darunter ein Westschweizer, sprachen sich für Englisch als erste Fremdsprache aus. 12 sind dafür, dass neben Englisch gleichzeitig auch eine der übrigen Landessprachen als Fremdsprache unterrichtet wird.

Bei der Umfrage wurden die eidgenössischen Parlamentarier und Parlamentarierinnen auch auf ihre Englischkenntnisse getestet. Von den 211 Getesteten konnten oder wollten 110 nicht auf Englisch antworten. Acht von zehn, die auf Englisch antworteten, konnten sich gut in dieser Sprache ausdrücken.

Die Testpersonen wurden zudem benotet. Mit 2,57 schnitten die Italienischsprechenden am besten ab, gefolgt von den Deutschsprachigen (2,54) und den Französischsprechenden (2,31). Bei den Parteien schnitten die Grünen (2,91) am besten ab, während die SVP-Politiker mit 2,07 am Schluss der Rangliste zu finden sind.

(sda)

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