Partei für Zürich: Zuversicht trotz Mitgliedermangel
Aktualisiert

Partei für Zürich: Zuversicht trotz Mitgliedermangel

Die Partei für
Zürich (PFZ) feiert ihren
ersten Geburtstag. Doch
zum Anstossen gibts
keinen Grund. Noch
zählt die Partei erst
31 Mitglieder.

Vor einem Jahr liess die abtrünnige SVP-Gemeinderätin Susi Gut in ihrem zur Parteizentrale umfunktionierten Fitness-Studio die Korken knallen: Mit viel Champagner und noch mehr Zuversicht stiessen Gut und Ex-SVP-Gemeinderat Markus Schwyn auf ihre neue Partei an. Das Ziel war ambitiös: Bis zum Jubiläum sollten über 100 Mitglieder gewonnen werden. Mit Flyern, einer eigenen Zeitung und ausgiebigen Kaffeekränzchen hatten die beiden auch kräftig die Werbetrommel gerührt. Doch der Erfolg blieb aus.

«Bis jetzt haben wir 31 Mitglieder, darunter auch Ex-SVPler, Büezer und Psychologen», sagt PFZ-Präsident Markus Schwyn. Gründe für die Startschwierigkeiten haben die beiden schnell gefunden: «Bei unserem kleinen Budget konnten wir halt keine Werbung im grossen Stil machen», meint Gut. Trotzdem strotzen sie beiden vor Zuversicht. «Wir müssen geduldig bleiben», sagt Gut. Einen Erfolg kann die PFZ aber doch verbuchen: Vor wenigen Wochen haben sie das Referendum gegen den Beitrag an den Club of Rome ergriffen. Schwyn: «Die für die Volksabstimmung nötigen Unterschriften haben wir nun zusammen.»

Romina Lenzlinger

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