Atomfrage: Parteien geben Gas
Aktualisiert

AtomfrageParteien geben Gas

Die Berner FDP kämpft mit einer Vorstosslawine gegen den Fukushima-Effekt. Nach der Katastrophe schien es, als wären die Antworten der Liberalen auf die Atomfrage nichts mehr wert.

von
mar
Ueli Leuenberger (l) und Franziska Teuscher von der Gruenen Partei Schweiz praesentieren ein Plakat gegen neue Atomkraftwerke. Foto: key

Ueli Leuenberger (l) und Franziska Teuscher von der Gruenen Partei Schweiz praesentieren ein Plakat gegen neue Atomkraftwerke. Foto: key

Doch jetzt zeigen sie im Stadtparlament eine ganze Reihe von Lösungselementen auf: Sie wollen die Regierung dazu verpflichten, Gebäude­sanierungen, die Erhöhung der Grimsel-Staumauer, den Ausbau von Wasserkraftwerken und eine Strategie zur Ansiedlung von Green-Tech-Unternehmen voranzutreiben. Zudem soll die Stadt vermehrt Öko-Fahrzeuge einsetzen.

«Wir wollen nicht weiter Zeit verlieren», drängt hingegen Franziska Teuscher (Grüne). Der Atomausstieg stehe fest, fraglich sei nur noch der Zeitpunkt. Die Kantonalpartei präsentierte gestern ihre Szenarien. Ihr Favorit: jenes mit einer 45-jährigen Laufzeit für AKWs. So müsste man Mühleberg bis spätestens 2017 stilllegen.

Auch die Protestcamper waren gestern fleissig: Sie überreichten dem Gemeinderat eine Petition mit 1800 Unterschriften für die Duldung einer Mahnwache vor der BKW. (mar/20 Minuten)

Deine Meinung