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Wahlen 2011Parteien haben ihre Wahlziele 2007 verfehlt

Die Bundesratsparteien haben sich vor vier Jahren ehrgeizige Ziele gesteckt. Alle sind daran gescheitert - am erfolgreichsten war noch die CVP.

Gewonnen, aber das Ziel verfehlt: Die SVP nach den Wahlen 2007 im Spiegel der Presse

Gewonnen, aber das Ziel verfehlt: Die SVP nach den Wahlen 2007 im Spiegel der Presse

Bei den Eidgenössischen Wahlen 2007 sind alle grossen Parteien an ihren Wahlzielen gescheitert. Selbst die SVP als stärkste Partei hat ihre Vorgabe nicht erreicht. Eigentlich wollte sie 100 000 neue Wähler gewinnen und damit die 30- Prozent-Hürde knacken. Das schaffte sie nicht - mit einem Wähleranteil von 28,9 Prozent (2003: 26,7 Prozent) konnte sie aber dennoch kräftig zulegen.

Wahldebakel für die SP

Die SP wollte die SVP überflügeln und stärkste Partei werden. Das ist ihr zünftig misslungen. Ihr Wähleranteil sank von 23,3 Prozent im Jahr 2003 auf 19,5 Prozent 2007.

Die FDP wollte mit den Liberalen sechs zusätzliche Sitze im Parlament erobern, verlor dann aber deren fünf.

Die CVP schliesslich wollte zulegen und den zweiten Bundesratssitz zurückerobern. Das erste Ziel hat sie erreicht (drei Sitze mehr im Nationalrat), das zweite nicht. Derzeit ist sie lediglich mit Doris Leuthard im Bundesrat vertreten. (sda)

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