18.11.2020 09:28

Nach Vorfall in Suhr AGPartnerin von C. T. (68) wird in psychiatrische Klinik eingewiesen

Die Partnerin von C.T., der nach einer Schussabgabe der Polizei in Suhr AG starb, muss in psychiatrische Betreuung. Die Frau wurde in eine Klinik eingewiesen.

Video: 20 Minuten

Darum gehts

  • In der Nacht auf Dienstag wurde in Suhr AG ein Mann von der Polizei mit Schüssen tödlich verletzt.

  • Seine Frau wird nun in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

  • Laut Polizei hatte sie am Dienstagabend den Notruf gewählt und Drohungen ausgesprochen.

  • Daraufhin rückte die Polizei mit mehreren Patrouillen und einem Team der Sondereinheit aus.

Die 37-jährige Lebenspartnerin des Opfers der tödlichen Schüsse eines Polizisten in Suhr AG ist in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Laut Polizei hatte sie am Dienstagabend den Notruf gewählt und Drohungen ausgesprochen.

Man sei mit mehreren Patrouillen ausgerückt und habe vorsorglich auch ein Team der Sondereinheit aufgeboten, bestätigte die Kantonspolizei Aargau am Mittwoch entsprechende Medienberichte. Der Polizei sei es gelungen, die Frau zum Verlassen der Wohnung zu bewegen. Sie sei auf den Stützpunkt gebracht und dort ärztlich begutachtet worden.

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In Suhr wurde ein Mann tödlich verletzt. (16. November 2020)

In Suhr wurde ein Mann tödlich verletzt. (16. November 2020)

BRK News
Der bewaffnete Mann soll Drohungen gegen die Polizei ausgesprochen haben.

Der bewaffnete Mann soll Drohungen gegen die Polizei ausgesprochen haben.

Leser-Reporter
Ein Polizist musste seine Dienstwaffe einsetzen. 

Ein Polizist musste seine Dienstwaffe einsetzen.

Leser-Reporter

Ein Kantonspolizist hatte am Montagabend in Suhr fünf Schüsse auf den 68-jährigen Partner der Frau abgegeben. Trotz Reanimationsversuchen starb der Mann vor Ort. Gemäss Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft war es zwischen ihm und Polizisten zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. Dann sei der Mann mit einem Messer bewaffnet auf die Polizisten zugegangen.

Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Verfahren wegen vorsätzlicher Tötung gegen den Polizisten, der die Schüsse abgefeuert hatte. Bei einer Schussabgabe der Polizei werde von Amtes wegen geprüft, ob diese verhältnismässig gewesen sei, schrieb die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft. Die Ermittlungen führt die Luzerner Polizei.

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Hier findest du Hilfe:

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Fachstelle Frauenberatung

Onlineberatung für Frauen (BIF)

Onlineberatung für Männer

Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Pro Juventute, Tel. 147

(SDA)

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