Aktualisiert 10.07.2015 11:34

Baselbiet

Party mit dem Gasgrill darf weiterhin steigen

Seit Montag gilt in beiden Basel ein Feuerverbot in Waldnähe. Auch auf Campingplätzen gibt es Einschränkungen zu beachten.

von
Matthias Kempf
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Der Kanton Baselland weist an gefährdeten Gebieten auf das Feuerverbot hin.

Der Kanton Baselland weist an gefährdeten Gebieten auf das Feuerverbot hin.

mak
Nicht alle halten sich daran. Wer erwischt wird, muss mit einer Verzeigung und einer Strafe von bis zu 10'000 Franken rechnen.

Nicht alle halten sich daran. Wer erwischt wird, muss mit einer Verzeigung und einer Strafe von bis zu 10'000 Franken rechnen.

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Das Verbot wurde anfangs Woche wegen akuter Trockenheit erlassen: In Wäldern und bis 200 Metern vor der Waldgrenze darf kein Feuer entfacht werden. Dies wusste auch Susanne Senn, Betreuerin des Camping Waldhort in Reinach, das über 100 Plätze für Camper und Zelter direkt neben einem Waldgebiet anbietet: «Ich bin aber davon ausgegangen, dass dieses Verbot nur für offene Feuer gilt. Solche sind bei uns sowieso verboten.»

Holger Stockhaus vom Amt für Wald Baselland weist jedoch darauf hin, dass sämtliche offene Feuerquellen verboten sind. Ausnahme sind Gasgrills. Allerdings wird um entsprechende Vorsicht gebeten, wie Rolf Wirz Leiter Kommunikation des Volkswirtschaftsdepartements betont.

Bis 10'000 Franken Strafe bei Feuer

Wer trotz des Verbots ein Feuer entfacht, muss mit einer Verzeigung rechnen. In der Nähe des Camping Waldhort an der Birs scheint das allerdings niemanden zu kümmern: Entlang des Flusslaufs finden sich überall Überreste von Picknick-Feuern, obwohl ein grosses Schild auf die Gefahren und das Verbot von Feuer aufmerksam macht.

Martin Schütz, Polizeisprecher Basel-Stadt, hat bis jetzt keine Kenntnis von einer Übertretung gegen das Feuerverbot. Falls die Polizei durch Hinweise oder per Zufall an Leute herantritt, die an verbotenen Orten Feuer machen, rapportiert sie die Übertretung beim Amt für Wald. Dieses spricht dann die Höhe der Strafe aus – maximal beträgt diese 10 000 Franken.

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