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Two nights in ParisPartygänger verirren sich in Katakomben

Sie suchten den exklusiven Ort für ihre Privatparty – und fanden fast den Erschöpfungstod. Drei junge Pariser konnten erst nach zwei Tagen aus den Katakomben der Stadt der Liebe gerettet werden.

Ohne Licht, ohne Handy, ohne Orientierung: Drei junge Leute sind im Pariser Untergrund zwei Tage lang durch die Katakomben geirrt, ohne einen Ausgang zu finden. Nach fast 48 Stunden fanden Rettungskräfte eine 22-jährige Frau und zwei 24 und 25 Jahre alte Männer.

Sie waren völlig erschöpft in einem abgelegenen Stollen eingeschlafen, berichtete die französische Zeitung «Le Parisien» am Freitag. Auf der Suche nach dem perfekten Ort für eine kleine Party hatte sich die Gruppe am Montag in die Pariser Unterwelt gewagt.

Schliesslich waren alle so betrunken, dass sie auf der Suche nach dem Ausgang immer tiefer in die endlosen Gänge hinein irrten, berichtete das Blatt. 35 Polizisten gingen auf die Suche nach der Gruppe. Die Einheit ist speziell für Einsätze in den Katakomben geschult.

Das Stollennetz unter der französischen Hauptstadt entstand, als dort über Jahrhunderte hinweg Steine abgebaut wurden. Nach der Schliessung mehrerer Pariser Friedhöfe wurden die Gebeine von sechs Millionen Menschen dorthin überführt. Während des Zweiten Weltkrieg dienten die Katakomben den Widerstandskämpfern als Zufluchtsort. (sda)

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