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Passivrauchen verdoppelt Brustkrebs-Risiko

Regelmässiges Passivrauchen verdoppelt das Brustkrebs-Risiko bei Frauen unter 50 Jahren. Dies belegt eine Analyse von 26 wissenschaftlichen Studien.

Die Deutsche Krebshilfe fordert deshalb ein umfassendes Rauchverbot in öffentlichen Räumen einschliesslich der Gastronomie. In Deutschland erkranken nach Angaben der Deutschen Krebshilfe jedes Jahr rund 55.000 Frauen an Brustkrebs, 23.000 von ihnen sind zwischen 20 und 60 Jahre alt. Das Erkrankungsrisiko steigt ab dem 50. Lebensjahr deutlich an.

Die Analyse der 26 Studien zeige jedoch, dass gerade bei Frauen vor den Wechseljahren der Passivrauch das Brustkrebs-Risiko dramatisch erhöhe. «Solange kein Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen durchgesetzt wird, haben insbesondere jüngere Frauen, die in der Gastronomie arbeiten, durch die Passivrauch-Belastung ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko», warnte die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Dagmar Schipanski. (dapd)

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