Patrick Fischer nicht mehr bei St. Petersburg
Aktualisiert

Patrick Fischer nicht mehr bei St. Petersburg

Das Russland-Abenteuer von Patrick Fischer geht schon nach wenigen Wochen zu Ende. Der 32-jährige Zuger wurde von SKA St. Petersburg freigestellt.

Fischers Agent Daniel Giger bestätigte die Berichte von «Blick» und «Tages-Anzeiger». «Der Vertrag ist am Samstagabend aufgelöst worden.» Allerdings sind noch nicht alle Details geregelt, Fischer weilt derzeit noch in Russland, wird aber im Optimalfall schon in dieser Woche in die Heimat fliegen.

Bei einer Rückkehr in die Schweiz ist Fischer vertraglich weiter an den Tabellen-Dritten EV Zug gebunden. Die Innerschweizer sind über die neusten Entwicklungen orientiert. Giger zum weiteren Vorgehen: «Der EVZ muss nun darüber befinden, ob im Budget noch Platz für Fischer ist.» Bei einem (nicht zu erwartenden) negativen Entscheid von Seiten der Zuger, die in diesen Tagen ihr 40-Jahr- Jubiläum begehen, wäre Lugano eine mögliche Alternative. Als eher unwahrscheinlich erachtet Fischers Jugendfreund Giger einen Transfer nach Schweden, obwohl von dort ein konkretes Angebot vorliegt: «Ich würde ihm dazu jedenfalls nicht raten.»

Für Fischer geht ein extrem turbulentes Jahr also mit einem weiteren Transfer zu Ende. Erst während der Nationalmannschaftspause im November hatte er nach Russland gewechselt. Vorher hatte Fischer nach dem abrupten Ende seines NHL- Abenteuers bei den Phoenix Coyotes (als Folge von Verletzungen und eines Strategiewechsels im Management) 16 Spiele für seinen Stammklub Zug bestritten.

Bei St. Petersburg, dem aktuellen Zweiten der Superliga, hatte er das Pech, in ein äusserst homogenes Team zu kommen, in dem sämtliche vier Ausländer überzeugten. Fischer kam nur zum Einsatz, wenn dem kanadischen Stammgoalie Marc Lamothe eine Ruhepause verordnet wurde. (si)

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