Aktualisiert 03.12.2008 09:44

Seitenhieb auf Boulevardblätter

Patrick Swayze - Totgesagte leben länger

Seitdem «Dirty Dacing»-Star Patrick Swayze im März an Krebs erkrankt ist, berichteten die Medien prompt, er habe nur noch wenige Wochen zu leben. Nun spricht der Betroffene selbst – und verwünscht den Boulevard.

Die Gerüchte kamen im englischsprachigen Raum auf: Patrick Swayze, der am fast immer tödlichen Bauspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist, habe nur noch fünf Wochen zu leben. Der Tumor habe im ganzen Körper gestreut, er sei am Ende und verabschiede sich schon tränenreich von der Familie. Auch ein Schweizer Boulevardblatt berichtete von dem vermeintlich tragischen Todesschicksal, das den Schauspieler ereilt haben soll.

Allein: Es ist alles erlogen. Höchstpersönlich räumte der «Dirty-Dancing»-Darsteller mit den Schauermärchen auf, als er seine gerade abgedrehte neue Serie «The Beast» in den USA vorstellte. «Ich bin sehr stolz auf meine Arbeit, die in meiner neuen Serie `The Beast? steckt. Und ich bin glücklich, wieder zu Hause zu sein und Urlaub zu machen. Es ist ein grossartiges Gefühl, etwas zu erreichen, wenn du sagt, du tust etwas und es dann durchziehst», sagte der 56-Jährige laut US-Magazin «People».

«Der einzige Dorn in meinem Auge ist, dass viele Klatschblätter permanent Lügen und Unwahrheiten über mich und jene, die mir nahe stehen, verbreitet haben. Zuletzt wurde berichtet, ich sei am Boden und würde meiner weinenden Familie Ade sagen. Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine aggressive Krankheit und von dem Moment an, in dem er diagnostiziert wurde, wusste ich, dass ich um mein Leben kämpfe. Es ist eine Schlacht und bis jetzt gewinne ich. Ich bin einer der wenigen Glücklichen, bei denen die Behandlung gut anschlägt», so Swayze.

Er unterstrich auch, dass die Effekthascherei nicht nur ihn selbst betrifft. «Es ist erschütternd, dass die kitschigen und rücksichtslosen Geschichten dieser Publikationen einen schwarzen Schatten auf den positiven und guten Kampf werfen, den ich führe. Für mich, meine Familie und diejenigen, die mir nahe sind, kommt das geradezu einer emotionalen Grausamkeit gleich. Das macht mich wütend, weil Hoffnung so kostbar ist», zitiert ihn «People».

«The Beast» feiert seine Premiere am 15. Januar 2009 im US-Fernsehen.

(phi)

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