Stellungnahme: «Paul Walker ist selbst schuld an seinem Tod»
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Stellungnahme«Paul Walker ist selbst schuld an seinem Tod»

Der Autohersteller reagiert auf die Anklage von Walkers Tochter Meadow. Und weist jegliche Schuld an dessen Tod von sich.

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fim

Meadow Walker, die 16-jährige Tochter des 2013 verstorbenen «Fast and Furious»-Stars Paul Walker (†40), hatte Porsche im September verklagt. Dessen über 600 PS starker Carrera GT, in dem er ums Leben kam, sei für den normalen Strassenverkehr nicht sicher genug gewesen.

Die Anwälte des Autoherstellers schreiben nun, dass der Unfall Paul Walkers «eigenes Mitverschulden» war. Der Schauspieler habe« wissentlich und freiwillig die Risiken und Gefahren, die sich mit der Nutzung des 2005er Carrera GTs ergeben», auf sich genommen, zitiert «E! Online» aus der Stellungnahme. Porsche hatte bereits im September jegliche Schuld von sich gewiesen: Der tragische Unfall sei wegen überhöhter Geschwindigkeit passiert und nicht wegen Sicherheitsmängeln am Auto.

Meadow Walkers Anwalt ist enttäuscht

Der Anwalt von Walkers Tochter äussert sich in einem Statement enttäuscht über Porsches Reaktion: «Es ist bedauerlich, dass sie die Verantwortung von sich weisen und dem Opfer die Schuld am eigenen Tod geben, weil es sich auf den Beifahrersitz seines Carerras gesetzt hat.» Und fügt an: «Wenn das Auto ihn besser geschützt hätte, würde Paul Walker jetzt ‹Fast and Furious 8› drehen, und seine Tochter hätte immer noch ihren geliebten Vater.»

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