Aktualisiert 21.01.2005 12:15

PC-21: Zweiter Flugzeug-Prototyp darf wieder fliegen

Nach dem Absturz einer typengleichen Maschine vor acht Tagen darf die zweite Pilatus PC-21 wieder fliegen.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat dem Prototypen die Starterlaubnis ohne Einschränkungen wieder erteilt.

Bisher vorliegende Untersuchungen des Unfalls vom 13. Januar in Buochs NW deuteten nicht auf eine technische Ursache hin, teilte das Bundesamt am Freitag mit. Deshalb gebe es keinen Anlass, das sofort nach dem Absturz vorsichtshalber erlassene Startverbot aufrecht zu erhalten.

Ob weitere zusätzliche Massnahmen für die Flugsicherheit nötig seien, müssten die noch anstehenden Untersuchungen des Büros für Flugunfalluntersuchungen zeigen. Laut dessen Angaben vom (gestrigen) Donnerstag wird die Untersuchung voraussichtlich mehrere Monate dauern.

Die beiden PC-21 der Pilatus Flugzeugwerke hatten am 13. Januar ein Training für ein Kunstflugprogramm durchgeführt. Nach einem Looping berührte ein Flugzeug mit einem Flügel den Boden und ging in Flammen auf. Der Pilot starb, eine Passantin wurde lebensgefährlich verletzt.

Der PC-21 ist ein von den Pilatus Flugzeugwerken in Stans entwickeltes militärisches Trainingsflugzeug. Der Flugzeugtyp wurde im vergangenen Dezember vom BAZL zertifiziert.

(sda)

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