Aktualisiert 03.02.2005 23:27

PC-Preise purzeln in den Keller – Laptops boomen

Im letzten Jahr sanken die Preise für Heim-PCs um bis zu 27 Prozent. Erstmals seit drei Jahren wurden wieder mehr Computer verkauft.

Der Zustand der PC-Branche habe sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren sehr positiv verändert, urteilt Robert Weiss, der «PC-Guru» der Schweiz und Herausgeber des jährlichen «Weissbuchs» der Computerbranche.

So attestieren die von ihm ermittelten Zahlen eine Zunahme der verkauften Geräte von 17 Prozent. Damit gingen 1,307 Millionen Computer im Gesamtwert von 2,142 Milliarden Franken über den Ladentisch.

Dass dieser Verkaufserfolg der Geräte «nur» zu einem finanziellen Umsatzplus von 6,3 Prozent geführt hat, erklärt Weiss mit den gesunkenen Verkaufspreisen: Computer für den Business-Bereich waren im letzten Jahr bis zu 17 Prozent günstiger als im Vorjahr; PCs für den Heimgebrauch verbilligten sich um bis zu

27 Prozent.

Das gestern veröffentlichte «Weissbuch» belegt noch einen weiteren Trend: den Siegeszug der mobilen Geräte. Mit 518 000 verkauften Laptops und Smartphones verzeichnen sie das höchste Verkaufsplus von 22,8 Prozent. Tendenz steigend, schätzt Robert Weiss und führt dies auf die technischen

Verbesserungen der mobilen Computer zurück. Er erwartet, dass sie die fixen Computerstationen in den nächsten drei Jahren überflügeln werden.

Sandra Willmeroth

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