Aktualisiert 01.04.2010 11:18

Grausamer OsterbrauchPeitschen, bis die Haut sich ablöst

Ein blutiges Spektakel lockt jedes Jahr Massen von Touristen auf die Philippinen. Gläubige stellen die Leiden Christi nach und läutern sich selbst. Doch das Spiel ist hoch umstritten.

In San Fernando, 75 Kilometer nördlich von Manila, wird jährlich am Karfreitag die Kreuzigung Jesu nachgestellt. In dem nördlich der Hauptstadt Manila gelegenen Dorf tragen junge Männer ein Holzkreuz auf einen Hügel und lassen sich dann mit langen Nägeln an Händen und Füssen festnageln. Dann werden die Kreuze minutenlang aufgerichtet. Die Männer betrachten dies als Sühne, die katholische Kirche kritisiert das Ritual.

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