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Peking will eine gigantische Untergrund-Stadt errichten

Angesichts des rasanten Wachstums will Peking Bauprojekte unter die Erde verlegen. Es gibt Erwägungen, bis 2020 eine «Untergrundstadt» von 90 Millionen Quadratmetern zu errichten.

Die Stadtplaner hätten 17 Schlüsselgebiete für das Projekt in der chinesischen Hauptstadt identifiziert, meldete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag. Die unterirdischen Baupläne richteten sich besonders auf belebte Geschäftsbezirke wie das Einkaufsviertel Wangfujing. Ziel sei es vor allem, Verkehrs-und Umweltprobleme zu lösen.

Bislang gibt es in Peking nach Angaben der Stadtplaner rund 30 Millionen Quadratmeter unterirdische Nutzfläche, jährlich kommen drei Millionen Quadratmeter hinzu. Die Bauten sollen vor allem als Einkaufs- und Kulturzentren und als Parkplatz genutzt werden.

Wegen des schnellen Wirtschaftswachstums befindet sich die Stadt mit ihren etwa 14 Millionen Einwohnern inmitten eines rasanten Baubooms, überall entstehen neue Wohn- und Geschäftshochhäuser. Da sich immer mehr Chinesen ein eigenes Auto leisten können, sind Staus an der Tagesordnung, die Luftverschmutzung hat drastisch zugenommen.

(sda)

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