Pelli fordert Leutenegger zum Umdenken auf
Aktualisiert

Pelli fordert Leutenegger zum Umdenken auf

FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger müsse sich ändern, wenn er in der Geschäftsleitung seiner Partei bleiben wolle.

Diese Forderung stellt Fulvio Pelli, Kandidat für das Präsidium der Freisinnigen.

Leutenegger müsse aber selber entscheiden, ob er die Geschäftsleitung verlassen wolle oder nicht, sagte Pelli in einem am Dienstag im «Tages-Anzeiger» erschienenen Interview. Die Partei müsse er sicher nicht verlassen, meinte der Tessiner Nationalrat in Anspielung auf Leuteneggers Konflikte mit dem Kurs seiner Partei.

Gleichzeitig plädierte Pelli für eine Zusammenarbeit der drei bürgerlichen Bundesratsparteien. Wenn man gefährliche Trends wie steigende Steuern und Abgaben bekämpfen wolle, müssten FDP, CVP und SVP zusammenstehen.

Eine enge Allianz mit den Christlichdemokraten lehnt er indes ab. Er glaube nicht, dass die FDP und die CVP «eine gemeinsame Zukunft» hätten, sagte Pelli, der zusammen mit dem Luzerner Nationalrat Georges Theiler für das FDP-Präsidium kandidiert.

(sda)

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