Pelli will «intelligente Schweiz»
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Pelli will «intelligente Schweiz»

FDP-Präsident Fulvio Pelli stellt bei seiner Partei ein neues Selbstbewusstsein fest. Heute Samstag rief er in Glarus die FDP-Delegierten zu Taten auf: So werde die FDP weiter an Profil gewinnen.

In den vergangenen zwölf Monaten habe ein Kulturwandel stattgefunden, sagte Pelli, der im März 2005 als FDP-Präsident gewählt wurde. Es sei organisatorisch gearbeitet worden; Inhalte seien angepackt worden.

Noch lässt sich laut Pelli das neue Selbstbewusstsein aber nicht flächendeckend in Wahlerfolge ummünzen - so etwa bei den Gemeindewahlen im Kanton Waadt. Bei den Gemeindewahlen in den Kantonen Zürich, Ob- und Nidwalden sei hingegen eine annähernde Stabilität erreicht worden.

Pelli bezeichnete in Glarus zudem - mit Blick auf die SVP und die erfolgreichen Grünen - das Umfeld als «nicht ganz einfach». Die Antwort, was die FDP dagegen tun könne, sei aber einfach: Mehr Sensibilität für die Sorgen der Bevölkerung zeigen und bessere politische Arbeit leisten.

Die Partei-Schwerpunkte müssten nun mit Inhalten gefüllt und Projekte realisiert werden, sagte Pelli weiter. Die FDP hatte im vergangenen Oktober für die künftige Partei-Politik die vier Schwerpunkte Bildung, Wirtschaftswachstum, soziale Gerechtigkeit und Öffnung der Schweiz vorgesehen.

Damals hätten einige geglaubt, die Themen würden nicht mit konkreten Inhalten gefüllt, sagte Pelli. «Alle diese Kritiker und Skeptiker lagen falsch: Nun sind wir hier in Glarus und packen an.»

«Leistung muss sich lohnen»

Als erstes der vier Themen steht am Samstag mit «die intelligente Schweiz» die Bildung auf dem Programm. Mit «Leistung muss sich lohnen» haben die Delegierten über ein Reformpapier zur Schule zu befinden.

Mit diesen Forderungen werde das schweizerische Bildungssystem verändert, sagte Pelli. Die FDP werde dafür sorgen, dass «unsere Kinder die weltbesten Schulen bekommen».

(sda)

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