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SBB kündigt anPendler nach Zürich sparen sechs Minuten

Das Schienennetz im Raum Zug hat seine Leistungsgrenze erreicht. Die Bahn teilte mit, wie das Netz ausgebaut werden soll. Die Fahrzeit nach Zürich verringert sich.

Im Bahnhof Zug dürfen sich die Pendler auf die Zukunft freuen: Die SBB wollen die Fahrzeit nach Zürich um sechs Minuten verringern. Heute dauert die schnellste Verbindung, jene mit dem ICN vom Gotthard her, 22 Minuten. Künftig könnte Zürich also von Zug aus in etwas mehr als einer Viertelstunde erreichbar sein.

Im Bahnhof Zug dürfen sich die Pendler auf die Zukunft freuen: Die SBB wollen die Fahrzeit nach Zürich um sechs Minuten verringern. Heute dauert die schnellste Verbindung, jene mit dem ICN vom Gotthard her, 22 Minuten. Künftig könnte Zürich also von Zug aus in etwas mehr als einer Viertelstunde erreichbar sein.

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Die SBB zeigen auf, wie sich die Bahninfrastruktur im Raum Baar-Zug in den nächsten Jahrzehnten entwickeln soll. Denn: Das Schienennetz im Raum Zug hat seine Leistungsgrenze erreicht, heisst es in einer Mitteilung der SBB vom Dienstag. Schon eine bescheidene Steigerung des Angebots löse Massnahmen an der Infrastruktur aus.

Die SBB haben deshalb einen Korridor-Rahmenplan Baar-Zug erarbeitet. Dieser zeigt die mögliche Entwicklung der Bahninfrastruktur mit einem Zeithorizont von 30 bis 40 Jahren auf.

Der Entwicklungsschritt eins umfasst die Doppelspurausbauten Walchwil und Freudenberg-Rotkreuz. Dieser Ausbau ist im Rahmen der «Zukünftigen Entwicklung der Bahninfrastruktur» (ZEB) bereits enthalten.

Der Entwicklungsschritt zwei sieht ein drittes Gleis zwischen Baar Lindenpark und Bahnhof Baar sowie eine vierte Perronkante im Bahnhof Baar vor. Die Zugfolgezeit zwischen Zug und Chollermüli soll reduziert und im Bahnhof Cham sollen die Perronanlagen ausgebaut werden.

Kürzere Fahrzeit nach Zürich

Der Entwicklungsschritt drei umfasst den Zimmerberg-Basistunnel mit dem Anschluss Meilibach. Damit wird die Fahrzeit zwischen Zug und Zürich um rund sechs Minuten reduziert und die Einspurstrecke zwischen Litti und Horgen Oberdorf ZH umfahren.

Im Bahnhof Zug dürfen sich die Pendler also auf die Zukunft freuen: Die SBB wollen die Fahrzeit nach Zürich um sechs Minuten verringern. Heute dauert die schnellste Verbindung, jene mit dem ICN vom Gotthard her, 22 Minuten. Künftig könnte Zürich also von Zug aus in etwas mehr als einer Viertelstunde erreichbar sein.

Mit der neuen Stadtbahn-Haltestelle Baar Sennweid kann zudem der nördliche Teil von Baar erschlossen werden. Im Entwicklungsschritt vier kann der Tiefbahnhof Luzern als Kopfbahnhof für die Züge von und nach Rotkreuz genutzt werden.

Für die Umsetzung des Entwicklungsschritts fünf muss der Abschnitt zwischen Baar und Zug auf vier Spuren ausgebaut werden. Im Westteil des Bahnhofs Zug wird eine zusätzliche Perronkante und zwischen Chollermüli und Zug ein drittes Gleis benötigt.

Mit dem Kapazitätsausbau des Streckenabschnitts Baar-Zug ändert laut SBB auch das Betriebskonzept im Ostteil des Bahnhofs Zug. So müsse das Gleis eins in das Streckengleis Zug-Walchwil eingebunden werden.

Der Rahmenplan soll vorausschauend sicherstellen, dass heute nicht Flächen verbaut werden, die morgen zur Erweiterung des Bahnangebots benötigt werden. Er erhöhe damit nicht nur die Planungssicherheit, sondern verhindere auch Fehlinvestitionen, schreibt die SBB.

(sda/20 Minuten)

(SDA)

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