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Drohnenangriff in SyrienPentagon bestätigt Tötung von al-Qaida-Führungsmitglied

Bei einem Dohnenangriff im Nordwesten Syriens sei Abdul Hamid al-Matar, einer der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, getötet worden, wie die USA mitteilen.

Beim Drohnenangriff auf das al-Qaida-Mitglied seien keine Zivilisten zu Schaden gekommen. (Archivbild)

Beim Drohnenangriff auf das al-Qaida-Mitglied seien keine Zivilisten zu Schaden gekommen. (Archivbild)

AFP/William Rosoado/US Air Force

Die USA haben nach eigenen Angaben einen der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida in Syrien getötet. Abdul Hamid al-Matar sei bei einem Drohnenangriff im Nordwesten Syriens getötet worden, erklärte ein Sprecher des US-Zentralkommandos am Freitag. Zivilisten seien bei dem Angriff nahe Suluk nach derzeitigen Erkenntnissen nicht zu Schaden gekommen.

Die Tötung al-Matars werde die Fähigkeit al-Qaidas beeinträchtigen, «weitere Anschläge weltweit zu planen und auszuführen», erklärte der Armeesprecher. Die Extremistenorganisation stelle weiterhin «eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten dar». Al-Qaida nutze Syrien als Rückzugsort, um sich neu zu formieren und Einsätze im Ausland zu planen.

Bereits Ende September hatten die USA nach Angaben des Pentagon einen al-Qaida-Kommandeur bei einem US-Luftangriff in der Region Idlib im Nordwesten Syriens getötet. Der Drohnenangriff auf al-Matar erfolgte zwei Tage nach einer Attacke auf einen von der US-geführten Anti-IS-Koalition genutzten Luftwaffenstützpunkt im Süden Syriens.

Seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien im Jahr 2011 wurden etwa 500’000 Menschen getötet. Mehr als 6,6 Millionen weitere suchten Zuflucht im Ausland.

(AFP/chk)

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