Aktualisiert 03.09.2019 13:14

Panne bei Mobilezone

Persönliche Kundendaten waren für alle ersichtlich

Am Montagabend kam es zu einer schweren Panne bei Mobilezone: Handynummern, Namen und Adressen waren öffentlich sichtbar.

von
nk
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Diesen Newsletter verschickte Mobilezone am Montagabend kurz nach 20 Uhr.

Diesen Newsletter verschickte Mobilezone am Montagabend kurz nach 20 Uhr.

zvg
Die ersten 5000 Kunden, die ein Online-Formular ausfüllten, könnten das neue iPhone vorab beziehen.

Die ersten 5000 Kunden, die ein Online-Formular ausfüllten, könnten das neue iPhone vorab beziehen.

Keystone/Lukas Lehmann
Doch offenbar gab es Datenprobleme. «Sobald ich auf den Link klickte, sah ich die Daten von Personen, die das Formular offenbar schon ausgefüllt hatten», sagt ein Leser.

Doch offenbar gab es Datenprobleme. «Sobald ich auf den Link klickte, sah ich die Daten von Personen, die das Formular offenbar schon ausgefüllt hatten», sagt ein Leser.

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«VIP-Registration», heisst es im Newsletter, den Mobilezone am Montagabend kurz nach 20 Uhr verschickt hat. Die ersten 5000 Kunden, die ein Online-Formular ausfüllten, könnten das neue iPhone vorab beziehen.

Doch offenbar gab es Datenprobleme. «Sobald ich auf den Link klickte, sah ich die Daten von Personen, die das Formular offenbar schon ausgefüllt hatten», sagt ein Leser. Voller Name, Handynummer und Wohnadresse völlig fremder Menschen konnte er so einsehen.

Und das geschah nicht nur einmal: «Immer, wenn ich die Website aktualisierte, erschienen die Daten eines neuen Kunden», so ein anderer Leser. Über zwei Dutzend Mal habe er das gemacht. «Das weckt kein Vertrauen», sagt er weiter. Insgesamt liegen 20 Minuten von verschiedenen Lesern 35 Screenshots vor (siehe Bildstrecke).

«Kundendaten haben höchste Priorität»

Mobilezone bestätigt die Panne: «Die Seite war ungefähr 90 Minuten online», sagt Sprecher Gregor Vogt. Als das Unternehmen den Fehler bemerkte, habe man die Seite sofort vom Netz genommen.

Die Sicherheit von Kundendaten habe höchste Priorität, so Vogt weiter. «Das Verfahren zur Vorab-Registrierung für die neuen iPhones hat alle Testverfahren durchlaufen.» Zudem gebe es firmenintern strenge Richtlinien.

Den Grund für das Systemproblem kann man laut dem Sprecher noch nicht benennen: «Nach unseren Erkenntnissen waren weniger als 100 Datensätze betroffen.» Genaue Zahlen gebe es aber noch nicht.

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