Peruanischer Präsident entschuldigt sich bei Armen

Aktualisiert

Peruanischer Präsident entschuldigt sich bei Armen

Rund ein Jahr nach seinem Amtsantritt hat sich der peruanische Präsident Alan Garcia bei den Mittellosen dafür entschuldigt, dass sich ihr Lebensstandard bislang noch nicht verbessert hat.

Zugleich versprach er am Samstag, den Kampf gegen die Armut im Lande mit Entschlossenheit weiter zu führen. «Ich hätte gerne mehr getan», sagte Garcia in einer Rede zur Lage der Nation vor dem Parlament, das ihm für dieses Eingeständnis tosenden Beifall spendete. Der Präsident versprach mehr staatliche Investitionen, um die Armutsquote Perus schon bald von 44 auf 30 Prozent herunterzudrücken. So soll bis zum Ende seiner Amtszeit im Jahre 2011 neuer Wohnraum für 1,2 Millionen Menschen geschaffen werden. Der 58-Jährige, der vor einem Jahr 63 Prozent der Peruaner hinter sich hatte, wird laut jüngsten Umfragen heute noch von 32 Prozent unterstützt. (dapd)

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