30.07.2020 10:57

Neu im Kino

Pete Davidson träumt von einem Tattoo-Restaurant

In einem Comedy-Drama spielt der 26-Jährige sich selbst und verarbeitet seine schmerzhafte Vergangenheit, ausserdem gibts Russell Crowe als cholerischen Autofahrer, dessen Aggression tödliche Konsequenzen hat – und weitere Filme, die neu im Kino laufen.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «The King of Staten Island».

Universal

Darum gehts

  • Wir stellen dir jede Woche die besten neuen Kinostarts vor.
  • Pete Davidson spielt sich in einem Comedy-Drama selbst.
  • Im Stau verliert Russell Crowe die Nerven und macht Jagd auf eine Mutter und ihren Sohn.
  • Elle Fanning schlüpft in die Rolle einer Tochter, die ihren demenzkranken Vater pflegt.
  • Eine Psychologin will in Tunis eine Praxis eröffnen, doch ihr werden Steine in den Weg gelegt.

«The King of Staten Island»

Regisseur Judd Apatow («Knocked Up», «The 40 Year Old Virgin») ist für seine Komödien bekannt – in seinem neusten Werk schlägt er allerdings einen ernsteren Ton an.

«Ich wollte zeigen, wie der Protagonist ein Trauma durchmacht, überlebt, sich Hilfe holt und weiterentwickelt. Dazu noch Petes besonderer Humor, das machte das Schreiben leichter», sagt Apatow zu «Chicago Maroon».

Die Story


Als Scott (Pete Davidson) sieben Jahre alt war, ist sein Vater, ein Feuerwehrmann, verstorben. Siebzehn Jahre später wohnt Scott nach wie vor bei seinem Mami, hat keinen Job, hängt meistens mit seinen Freunden rum und kifft.

Er träumt von einer Karriere als Tätowierer und hat einen Businessplan, den er grossartig findet: Er will ein Restaurant eröffnen, in dem man essen und sich tätowieren lassen kann – von Scotts Idee will sich jedoch niemand begeistern lassen.

Es ist Davidsons Leben


Als seine Schwester auszieht und seine Mutter einen neuen Partner findet, setzt sich Scott mit seiner Trauer auseinander und nimmt sich vor, sein Leben in den Griff zu bekommen.


Das Drehbuch sei laut Pete Davidson zu 75 Prozent autobiografisch, wie er dem US-Sender CBS verrät: Er hat seinen Vater mit sieben Jahren verloren. Der Feuerwehrmann war beim New York City Fire Department tätig und kam bei einer Rettungsaktion während der Terroranschläge am 11. September 2001 ums Leben.

«Unhinged»

Rachel (Caren Pistorius) steckt im Scheidungsstress, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und ist spät dran: Sie will ihren Sohn Kyle (Gabriel Bateman) bei der Schule absetzen, als ihr auch noch ihre wichtigste Klientin kündigt.

Im Stau ignoriert der Autofahrer vor ihr, Tom (Russell Crowe), eine grüne Ampel, und Rachel zieht hupend an ihm vorbei – was sie bereut. Der Fremde holt sie ein und droht: «Sie wissen gar nicht, was ein schlechter Tag ist, aber Sie werden es herausfinden.»

Crowe fürchtete sich vor der Rolle

Alle Menschen, die Rachel liebt, werden zur Zielscheibe seiner Wut, und der Autofahrer mischt sich als wutgesteuerter Stalker immer mehr in ihr Leben ein.

«Diesen mordlüsternen Wahnsinnigen wollte ich auf keinen Fall spielen. Das Drehbuch hat mir Angst gemacht», verrät Crowe der «Berliner Morgenpost». Doch die Rolle liess ihn nicht mehr los: «Da wurde mir klar, dass es höchste Zeit war, mich wieder einigen meiner Ängste zu stellen.»

Der Trailer zu «Unhinged».

Ascot Elite

«The Roads Not Taken»

Regisseurin Sally Potter zeigt in ihrem neuen Drama einen Vater, der seinen Alltag nicht mehr bewältigen kann: Leo (Javier Bardem) macht die Tür nicht auf, wenn es klingelt, und geht auch nicht ans Telefon, sondern liegt lethargisch im Bett.

Er ist an Demenz erkrankt. Seine Tochter, die Journalistin Molly (Elle Fanning), pflegt ihn – als sie mit ihm zum Zahnarzt geht, wird der Besuch zum Desaster.

Der Trailer zu «The Roads Not Taken».

Filmcoopi

«Un divan à Tunis»

Psychologin Selma (Golshifteh Farahani) will in Tunesien eine Praxis für Psychotherapie eröffnen. Ihr Plan wird allerdings belächelt, und die Behörden legen ihr Steine in den Weg – so empfängt Selma die Patientinnen und Patienten kurzerhand auf dem Dach eines Wohnhauses in Tunis.

Bald stehen die Menschen vor der improvisierten Praxis Schlange, und Selma wird klar, wie dringend ihr Angebot gebraucht wird.

Der Trailer zu «Un divan à Tunis».

Praesens

WOCHE 30

Dick Dastardly und Scooby-Doo in «Scoob!».

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Warner Bros

Schweizer Kino-Top-5

1. «Scoob!»

2. «Pinocchio»

3. «Takeover – Voll vertauscht»

4. «Nightlife»

5. «Into The Beat – Dein Herz tanzt»

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