Petrus ist ein Basler: Die Fasnacht war grandioos!
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Petrus ist ein Basler: Die Fasnacht war grandioos!

Mit Ausnahme der grossen Lücken im Cortège wars ein guter Fasnachtsjahrgang mit feinsinnig ausgefeilten Polit-Sujets.

Fragte man die Fasnächtler, wars eine Prachtsfasnacht: «Grandioos, heerlig, ‘s Maximum.» Von bitterkalten minus 5 Grad am Morgestraich bis zu sonnigen 8 Grad am Mittwoch hatte es das Wetter gut gemeint. Am Montag hatten sich die Kostümierten noch zurückgehalten. Aber am anarchischen Zyschdig verausgabten sich Guggen und Cliquen. Beim Gugge-Konzärt auf dem Marktplatz war kein Durchkommen mehr, und bis um drei Uhr war im Bermuda-Dreieck ums Hotel Basel ein Tohuwabohu, als wärs bereits der Ändstraich.

Am Cortège wollte es dieses Jahr aber nicht so recht klappen. «Jetzt ist 13.30 und niemand kommt», reklamierte Comité-Obmann Felix Rudolf von Rohr am Montag beim Beginn des Cortège. Und tatsächlich: An dieser Fasnacht waren minutenlange Flauten im Cortège festzustellen. Nicht umsonst hat das Comité an verschiedenen Orten «Verkehrszähler» postiert, die mit Chronometern die Abstände zwischen den Einheiten stoppte. Und eine Zivilistin bei der Schifflände monierte: «’S het numme Gugge und Waage.» Das Comité wird für nächstes Jahr die Marschorganisation des Cortège überdenken müssen. Am 14. Februar 2005, in 347 Tagen, ist wieder Morgestraich. Bis dann: Adie, Fasnacht!

(lvi)

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