Studie: Peugeot zeigt Haute Couture statt Casual
Aktualisiert

StudiePeugeot zeigt Haute Couture statt Casual

Bei uns steht Peugeot für Kleinwagen und Familienautos. Doch die Löwenmarke kann auch anders – und beweist das auf der Motorshow in Peking mit der Studie Exalt.

von
Thomas Geiger
Wow-Effekt: Die Peugeot-Studie Exalt soll in China bewesen, dass Peugeot auch Premium kann.

Wow-Effekt: Die Peugeot-Studie Exalt soll in China bewesen, dass Peugeot auch Premium kann.

Nach dem Motto Haute Couture statt Casual-Klamotten haben die Franzosen für ihren wichtigsten Exportmarkt China einen Luxusliner auf die Räder gestellt, der so sinnlich und detailverliebt ist wie eine Oberklasse-Limousine aus England und mit Details überrascht, die man eher von BMW oder Mercedes erwartet hätte.

Das beginnt schon bei der Karosse. Deren Bleche sind nämlich nicht nur ausgesprochen attraktiv geformt, sondern sie sind vor allem spektakulär bearbeitet: Von Hand nach alter Handwerkskunst gedengelt, ist der Bug blank und sieht aus, als wäre er nur gebürstet statt lackiert. Das Heck dagegen ist mit einer Spezialfolie kaschiert, damit der Peugeot schneller durch den Wind schneiden kann, weil spezielle Nanostrukturen an der Oberfläche den Strömungswiderstand senken.

Währen der Exalt aussen klar und kalt daher kommt, empfängt er seine Passagiere innen mit einer betont warmen und behaglichen Atmosphäre. Der Clou der Studie ist aber die «Pure Blue»-Technologie, mit der die Franzosen den Innenraum rein halten wollen – was beim Dauersmog in Shanghai oder Peking keine schlechte Idee ist. Bevor man einsteigt, wird deshalb das Interieur mit speziellen Chemikalien automatisch desinfiziert. Und während der Fahrt scheidet ein Aktiv-Filter sämtliche Partikel und Geruchsstoffe aus.

Auch wenn der Exalt nur eine Studie ist, immerhin teilen die Franzosen an Ostern in China mit: Peugeot kann auch Premium.

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