Handball: Pfadi trotz Niederlage in den Playoffs
Aktualisiert

HandballPfadi trotz Niederlage in den Playoffs

Trotz der ersten Heimniederlage in dieser Saison sicherte sich Pfadi Winterthur vorzeitig die Teilnahme an den Playoffs.

Da die Kadetten Schaffhausen am Sonntag bei St. Otmar St. Gallen sicher 29:24 gewannen, beträgt der Rückstand der Pfadis nun aber drei Punkte.

Pfadi Winterthur kassierte mit dem 29:33 gegen Kriens Luzern die erste Saisonniederlage in der Meisterschaft. Nach einer schwachen Leistung des Tabellenzweiten konnte als einziger positiver Lichtblick gewertet werden, dass die Winterthurer die Playoffs bereits planen können.

Dies haben sie dem Ausrutscher von Meister Wacker Thun zu verdanken. Gegen den BSV Bern Muri lagen die Thuner zuhause zwar nach 35 Minuten 15:12 vorne, brachten danach aber in 16 Minuten nur ein einziges Tor zustande und sahen sich mit einem Drei-Tore-Rückstand (16:19) konfrontiert. Bis zur 56. Minute kam der Meister noch auf 20:21 heran. Zwei Tore von Benjamin Steiger, der insgesamt acht Mal traf, sowie starke Paraden von BSV-Goalie Dragan Marjanac, sicherten den Stadtbernern den 23:20-Sieg in der Schlussphase.

Der BSV Bern Muri hat als Tabellen-Vierter nun vier Punkte Vorsprung auf Wacker Thun. Sollten die Berner Oberländer in den verbleibenden sechs Runden diesen Rückstand nicht aufholen können, fänden die Playoffs ohne den Double-Gewinner statt.

Leader Kadetten nützte Pfadis Niederlage resolut aus. Die Schaffhauser setzten sich in St. Gallen ohne grössere Probleme durch und haben an der Spitze nun drei Punkte Vorsprung. St. Otmar, in der Finalrunde abgeschlagener Letzter, beging vor allem in der Anfangsphase zu viele Fehler, so dass die routinierten Kadetten die Führung nie mehr abgaben. Der bereits nach zehn Minuten eingewechselte Torhüter Martin Galia und Topskorer Tomas Babak verhinderten eine höhere Niederlage der Ostschweizer. (si)

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