Bundeslager Goms: Pfadis finden ihr Liebesglück dank Bula-Tinder 

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Bundeslager GomsPfadis finden ihr Liebesglück dank Bula-Tinder 

Die Pfadis des Bundeslagers in Goms haben ein eigenes Tinder auf Instagram geschaffen. Die Gründer des Accounts haben bereits zahlreiche «Matches» bewirkt.

von
Dominique Dussling
Simone Quaderer
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Für die Pfadis des Bundeslagers in Goms gibt es seit Lagerbeginn ein eigenes Tinder auf Instagram.

Für die Pfadis des Bundeslagers in Goms gibt es seit Lagerbeginn ein eigenes Tinder auf Instagram.

20min/Ela Çelik
Aktuell zählt der Instagram-Account über 3850 Followerinnen und Follower – Tendenz steigend.

Aktuell zählt der Instagram-Account über 3850 Followerinnen und Follower – Tendenz steigend.

Instagram/bula_tinder
Suchende Pfadis lassen den «Matchmakers» Angaben zur eigenen Person sowie ein Foto zukommen. Dies wird dann auf Instagram gepostet.

Suchende Pfadis lassen den «Matchmakers» Angaben zur eigenen Person sowie ein Foto zukommen. Dies wird dann auf Instagram gepostet.

20min/Ela Çelik

Darum gehts

  • Dieses Jahr wurde das erste Bundeslager-Tinder in der Geschichte der Pfadi lanciert.

  • Gematched wird auf Instagram. Fast 3500 Menschen folgen dem Bula-Tinder. 

  • Dabei geht es nicht nur ums Dating: auch zum Spiele spielen verabreden sich die Pfadis. 

Das Bundeslager der Pfadfinder in Goms ist in vollem Gange. Speziell für diesen Anlass gibt es nun eine Datingplattform für alle Bula-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer. «Das Bula-Tinder ist super angelaufen», sagen die Gründer Lars Hosli und Jim Baumgartner zu 20 Minuten. «Schon nach einer Woche hatten wir auf Instagram über 500 Follower. Die Nachricht von unserem Tinder macht immer mehr die Runde», so die beiden.  Aktuell zählt der Instagram-Account über 3850 Followerinnen und Follower – Tendenz steigend.

«Matchmaker» posten, Interessierte schreiben

Ursprünglich sollte das Tinder über eine Website laufen. Doch laut den Bula-Tinder Gründern habe die Zeit  dazu gefehlt. «Zudem haben wir niemanden gefunden, der die Website aufsetzen konnte. Jetzt wollen wir vor allem über Instagram-Direktnachrichten, sowie über Storys Paare zusammenführen», sagen die Gründer. 

Suchende Pfadis lassen den «Matchmakern» Angaben zur eigenen Person, wie Alter, Hobby und Wohnort  zukommen. «Die Leute können uns eine Direktnachricht auf Instagram schreiben. Wir posten dann das, was sie uns geschickt haben, also eine Beschreibung zur Person und optional ein Bild», erklären Hosli und Baumgartner. «Die Tinderer können auch ein Bild von sich mitschicken, um die Chancen auf einen «Match» zu erhöhen», so die «Matchmaker» weiter. Mittels Instagram-Namen, der auf dem Beitrag verlinkt ist, können Interessierte die Person schliesslich kontaktieren. 

«Nicht nur Dating»

Dabei ist das Bula-Tinder auch eine Begegnungsplattform. «Es geht nicht nur um Dating. Man kann sich auch treffen, um Spiele zu spielen», erklärt sie. So haben sich Pfadis auch schon zum Jassen getroffen, wie er weiter berichtet. Der Grossteil der Pfadis suche jedoch nach einer Romanze. «Von den Rückmeldungen, die wir bis jetzt erhalten haben, haben dadurch Personen schon angefangen miteinander zu schreiben und sich am Bula zu treffen», berichten die «Matchmaker». Das Bula-Tinder entstand während einem Skiausflug. «Die Idee kam uns auf dem Skilift, als wir mit den anderen Leiterinnen und Leitern an einem Skitag waren»,  so die beiden.

Um das Bula-Tinder zu nutzen, müssen die Teilnehmenden einer Pfadi angehören und mindestens 15 Jahre alt sein. Die Organisatoren des Accounts sorgen auch dafür, dass das Ganze sicher ist. «Wir achten darauf, dass es kein Cat-Fishing, also ein gefälschte Online-Identität, ist», sagen Hosli und Baumgartner.

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