Winterthur: Pflanzen ausreissen als Ferienjob
Aktualisiert

WinterthurPflanzen ausreissen als Ferienjob

Statt im Schwimmbad zu liegen, haben sich 24 Winterthurer Jugendliche für eine andere Sommerferien-Beschäftigung entschieden: Sie reissen im Auftrag der Stadt Winterthur ungeliebte Pflanzen aus.

Kanadische Goldrute. (Bild: Wikipedia/Georg Slickers)

Kanadische Goldrute. (Bild: Wikipedia/Georg Slickers)

Abgesehen haben sie es vor allem auf die Kanadische Goldrute und das Drüsige Springkraut, sogenannte Neophyten. Beides sind Arten, die ursprünglich als Zierpflanzen in die Schweiz eingeführt wurden und sich seither auf Kosten der einheimischen Arten stark ausbreiten.

Die Aktion läuft seit dem 19. Juli. Wie viele Neophyten die 5 Mädchen und 19 Knaben auf dem 200 Hektaren grossen Waldstück bisher ausgerissen haben, kann Stadtforstmeister Beat Kunz nicht sagen. Gewogen würden die Pflanzen nicht, nur entsorgt, damit sie sich nicht mehr weitervermehren könnten.

Die Ausreissaktion dauert laut einer Mitteilung der Stadt Winterthur vom Dienstag noch bis am 13. August. (sda)

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