Aktualisiert 13.11.2007 12:33

Philadelphia ehrt Richard Gere

Hollywoodstar Richard Gere hat von seiner Heimatstadt Philadelphia einen Preis für sein Engagement für die Unabhängigkeit Tibets und eine bessere Versorgung von HIV-Infizierten erhalten.

Der 58-Jährige nahm am Montag bei einer Gala den Marian-Anderson-Preis in Empfang, den die Stadt jedes Jahr an einen Künstler für dessen humanitären Einsatz vergibt. Er ist mit gut 110 000 Franken dotiert.

«Ich verdiene diesen Preis gar nicht», sagte Gere in seiner Dankesrede. «Ich kann Ihnen nicht sagen, wie ich mich fühle. Mein Herz ist weit geöffnet.» Der Schauspieler wurde dafür gelobt, dass er sich schon engagiert habe, bevor das unter Prominenten in Mode gekommen sei. Gere ist Buddhist und setzt sich seit 1978 für die Unabhängigkeit Tibets ein. Er gründete ausserdem die Hilfsorganisation Healing the Divide, die sich für eine bessere Versorgung von HIV- und Aids-Patienten einsetzt.

Benannt ist der Preis nach der Opernsängerin Marian Anderson, die 1955 als erste Schwarze in der Metropolitan Opera in New York auftrat und später die USA bei den Vereinten Nationen vertrat. (dapd)

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