Aktualisiert 27.06.2011 05:43

Anti-Raucher Kampagne

Philip Morris will Schadensersatz

Die australische Regierung möchte auf Zigarettenpackungen grausige Fotos statt Firmenlogos abbilden lassen. Philip Morris erwartet daher eine Entschädigungssumme in Milliardenhöhe.

Wenn es nach der australischen Regierung geht, sollen Zigaretten künftig so aussehen.

Wenn es nach der australischen Regierung geht, sollen Zigaretten künftig so aussehen.

Der Tabakwarenhersteller Philip Morris hat am Montag gegen die australische Regierung Schadensersatzforderungen erhoben. Hintergrund sind Pläne der Regierung unter Ministerpräsidentin Julia Gillard, auf Zigarettenpackungen statt Firmenlogos künftig grausige Fotos abbilden zu lassen, die Verbrauchern die gesundheitsgefährdeten Folgen des Tabakkonsums verdeutlichen sollen.

Hatten daraufhin schon etliche Tabakhersteller mit rechtlichen Schritten gedroht, ist Philip Morris nun das erste Unternehmen, dass offiziell Schadensersatzforderungen stellt. «Wir erwarten, dass die Entschädigungssumme in die Milliarden gehen wird», sagte die Sprecherin von Philip Morris, Anne Edwards, der Nachrichtenagentur AP.

(dapd)

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