Snowboard: Philipp Schoch unterzieht sich weiterer Therapie
Aktualisiert

SnowboardPhilipp Schoch unterzieht sich weiterer Therapie

Der zweifache Snowboard-Olympiasieger Philipp Schoch nimmt einen weiteren Anlauf, um seine Rückenprobleme in den Griff zu kriegen. Er hofft weiterhin auf eine Olympia-Teilnahme.

Wie der «Zürcher Oberländer» berichtete, reiste der Fischenthaler vor den Feiertagen für eine Schmerz- und Bewegungstherapie nach Deutschland.

Mit der Therapie wird eine Verlängerung der Rückenmuskulatur angestrebt, dadurch soll die Wirbelsäule entlastet werden. Seit den Weltmeisterschaften 2007 in Arosa leidet Schoch unter einer Diskushernie, die ihn zuletzt oft von den Weltcup-Pisten fernhielt. Seinen Comeback-Versuch zu Beginn dieser Saison in Landgraaf brach der 30-Jährige bereits nach einem Lauf ab. Letzte Woche verzichtete er kurzfristig auf einen Start beim Weltcup in Telluride (USA).

Schoch erhofft sich durch die Therapie «schnellstmöglichen Erfolg, denn die Zeit drängt.» Trotz fehlender Wettkampfpraxis liebäugelt der Parallelriesenslalom-Olympiasieger von Salt Lake City und Turin noch immer mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen von Vancouver (12. bis 28. Februar). Sollte die Therapie keine Besserung bringen, könnte dies das Ende von Schochs Karriere bedeuten.

(si)

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