Aktualisiert 02.11.2011 15:06

Ausgebeutet

Philippinen stoppen Export von Arbeitern

Philippinische Staatsangehörige dürfen nicht mehr in allen Ländern arbeiten. Die Regierung in Manila hat 41 Länder auf eine schwarze Liste gesetzt, in denen unmenschliche Arbeitsbedingungen herrschen.

Die Philippinen haben den Export von Arbeitskräften in 41 Staaten verboten. Wie die philippinische Arbeitsministerin Rosalinda Baldoz am Dienstag mitteilte, könnten Staatsangehörige weiterhin in 125 andere Länder zur Arbeit ausreisen.

Die dortigen Arbeitsbedingungen würden als unbedenklich eingestuft. Fortan dürfen Philippiner unter anderem nicht in Afghanistan oder Indien arbeiten, da die Rechte von Arbeitern dort nicht sichergestellt seien.

Fast zehn Prozent der 94 Millionen Philippiner arbeiten im Ausland, viele davon im Nahen Osten. Multinationale Konzerne mit hohen Standards sind von der Regelung ausgenommen und dürfen Philippiner etwa in Afghanistan einsetzen.

(sda)

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