Philippinen: Suche nach Überlebenden beendet
Aktualisiert

Philippinen: Suche nach Überlebenden beendet

Rund eine Woche nach dem Erdrutsch auf der philippinischen Insel Leyte haben die Rettungskräfte die Suche nach Überlebenden eingestellt. Die Katastrophe hat damit rund 1000 Tote gefordert.

Dies teilte die Gouverneurin der Provinz, Rosette Lerias, in der Nacht zum Samstag mit.

«Wir werden eine Woche nach der Katastrophe keine Überlebenden mehr finden», sagte Lerias, und betonte, dass es keine Lebenszeichen von Verschütteten in dem Dorf Guinsaugon mehr gebe. Wenige Stunden nach dem Unglück am Freitag vergangener Woche hatten 22 Menschen lebend geborgen werden können, seither aber niemand mehr.

Nach dem Erdrutsch wurden über 130 Leichen geborgen, mehr als 900 Menschen gelten noch als vermisst. Die Suche der insgesamt tausend Helfer aus sieben Ländern hatte sich zuletzt auf die Schule des Dorfes konzentriert. Dort hatten sich zum Unglückszeitpunkt rund 240 Schüler und Lehrer aufgehalten.

Einige von ihnen hatten sich per Handy gemeldet und berichtet, dass sie eingeschlossen seien. Das Dorf liegt unter einer bis zu 30 Meter hohen Schlamm- und Gerölllawine.

(sda)

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