Philippinen: Unblutiges Ende der Geiselnahme
Aktualisiert

Philippinen: Unblutiges Ende der Geiselnahme

Die Entführer, die am Dienstag einen Bus mit rund 20 Frauen und Kindern in ihre Gewalt gebracht hatten, liessen am Mittwochvormittag die letzten elf Geiseln frei.

Die andere Hälfte hatten sie bereits am frühen Morgen laufen lassen, nachdem sich der Bischof Emmanuel Cabajar als menschliches Schutzschild für die Geiselnehmer zur Verfügung gestellt hatte.

Gegen den Willen der Polizei stimmte Cabajar der Forderung der Kidnapper zu, sie nach der Freilassung der ersten Geiseln in einem von den Behörden gestellten Fluchtfahrzeug an einen sicheren Ort zu bringen. Die Entführer liessen daraufhin den am Vortag gekaperten Bus stehen und bestiegen mit Cabajar und den elf verbleibenden Geiseln einen Lieferwagen. Südlich der Stadt Pagadian auf der Insel Mindanao liessen sie nach Behördenangaben alle Geiseln bis auf Cabajar frei, den Bischof setzten sie schliesslich in der entlegenen Ortschaft Lakewood ab. Der Lieferwagen wurde auf der Fahrt nach Pagadian von einer Kolonne Journalisten in Privatfahrzeugen begleitet. (dapd)

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