Vom Ring in die Politik - Philippinische Box-Legende Manny Pacquaio beendet seine Karriere
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Vom Ring in die PolitikPhilippinische Box-Legende Manny Pacquaio beendet seine Karriere

Der 42-Jährige tritt vom Spitzensport ab und will sich seiner politischen Karriere widmen.

Pacquiao wurde 2020 Parteichef.

20 Minuten

Darum gehts

  • Die Box-Legende Manny Pacquiao beendet seine erfolgreiche Karriere.

  • Der 42-Jährige will stattdessen in seiner Heimat, den Philippinen, Präsident werden.

  • 2022 erhält Pacquiao die Chance dazu.

Der philippinische Boxer Manny Pacquiao hört mit dem Profisport auf und will sich künftig seiner Politik-Karriere widmen. «Es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass meine Zeit als Boxer vorbei ist. Heute gebe ich meinen Ruhestand bekannt», sagte der 42-Jährige am Mittwoch in einer Video-Botschaft an seine Fans. «Ich hätte nie gedacht, dass dieser Tag kommen würde», fügte der ehemalige Box-Weltmeister in acht verschiedenen Gewichtsklassen hinzu. «Auf Wiedersehen, Boxen.»

Erst vor zehn Tagen hatte Pacquiao angekündigt, als Nachfolger von Staatschef Rodrigo Duterte für das Präsidentenamt in seinem Land kandidieren zu wollen. «Ich bin ein Kämpfer, und ich werde immer ein Kämpfer sein, im Ring und ausserhalb des Rings», hatte er dabei betont. Ende vergangenen Jahres war Pacquaio zum neuen Vorsitzenden der Partei PDP-Laban von Präsident Duterte ernannt worden. Pacquiao ist in seiner Heimat ein Volksheld.

Erste Niederlage seit zwei Jahren

«Boxen war immer meine Leidenschaft», sagte die Sportlegende zum Abschied. «Ich bin dankbar für all meine Leistungen und die Möglichkeit, meine Fans inspirieren zu können.» Neben den Erfolgen beim Boxen war er 2010 in die Politik gegangen. Seit 2016 ist er Senator.

Im August hatte Pacquiao in Las Vegas seinen ersten Boxkampf seit zwei Jahren verloren. Er unterlag dem Kubaner Yordenis Ugás nach Punkten im Kampf um den Super-WM-Gürtel im Weltergewicht nach der Version der WBA. Für Pacquiao war es die zehnte Niederlage im 71. Kampf seiner Karriere.

Die nächste Präsidentenwahl in dem südostasiatischen Inselstaat steht 2022 an. Duterte darf dabei laut Verfassung nicht erneut kandidieren. Stattdessen hatte der vor allem wegen seines harten Antidrogenkampfs umstrittene derzeitige Staatschef angekündigt, als Vize-Präsident anzutreten.

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(dpa/hua)

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