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Vegetarisches FestivalPiercing ad absurdum

Einmal im Jahr findet im thailändischen Phuket eine aussergewöhnliche Prozession statt. Menschen tanzen durch die Strassen - mit Schwertern, Pistolen und Schirmen durch die Backen gestochen.

von
kub

Jedes Jahre malträtieren junge Thailänder und Thailänderinnen ihren Körper mit scharfkantigen Schwertern, spitzen Speeren und allerlei anderen ausgefallenen Dingen. Anlass für solch schauerliches Treiben auf Phukets Strassen ist das mehrtätige vegetarische Festival. Die Tortur soll die Seele, den Körper und den Geist reinigen. Dem finalen Umzug vorausgegangen ist ein zehntägiger Verzicht auf Fleisch, Sex und Alkohol.

Es wird angenommen, dass das Fest seine Wurzeln im 19. Jahrhundert hat. Damals wanderten viele Chinesen in die Region aus, auf der Suche nach einem besseren Leben und um in der damals boomende Minenindustrie zu arbeiten. Doch viele Immigranten erkrankten an Malaria und anderen tödlichen Krankheiten. Um die Krankheiten zu bekämpfen, verzichteten die Erkrankten auf Fleisch und beteten zu neun chinesischen Heiligen. Wurden sie wieder gesund, wurde ein Fest zu Ehren der Götter gefeiert.

Videos (YouTube): Piercing auf den Strassen von Phuket (Achtung, NICHT für sensible Gemüter!)

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