Mega-Rüstungsgeschäft: Pilatus-Deal mit Saudi-Arabien ist im Trockenen

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Mega-RüstungsgeschäftPilatus-Deal mit Saudi-Arabien ist im Trockenen

Das war eine fette Woche für den Flugzeughersteller Pilatus: Nach der Gross-Bestellung von Indien will Saudi-Arabien nun definitiv 55 PC-21-Trainingsflugzeuge. Es ist das grösste Geschäft in der Geschichte von Pilatus.

Das Stanser Flugzeugwerk Pilatus hat einen Rekord-Deal mit Saudi-Arabien abgeschlossen.

Das Stanser Flugzeugwerk Pilatus hat einen Rekord-Deal mit Saudi-Arabien abgeschlossen.

Der Flugzeug-Deal mit Saudi-Arabien ist perfekt. Das Stanser Flugzeugwerk Pilatus hat am Freitag den Vertrag mit dem britischen Rüstungsunternehmen BAE Systems über die Lieferung von 55 Trainingsflugzeugen des Typ PC-21 für die Saudische Luftwaffe unterzeichnet.

Die Flugzeuge sind Teil eines Pakets, in dessen Rahmen BAE Systems der Royal Saudi Air Force neben den Pilatus-Maschinen 22 Trainingsflugzeuge des Typs Hawk, Simulatoren und Ausrüstung liefert. BAE hatte den Deal schon vor zwei Tagen bekannt gegeben und als Vertragssumme 1,6 Milliarden Pfund (2,4 Milliarden Franken) genannt.

Wie viel davon für Pilatus abfällt, konnte Pilatus-Chef Oscar Schwenk am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA nicht sagen. Im Vertrag mit BAE Systems wurde Stillschweigen vereinbart.

Es handle sich aber bei weitem um die grösste Bestellung in der Geschichte von Pilatus, sagte Schwenk. Das nächst grosse Geschäft hatte Pilatus erst am Vortag ans Trockene gebracht: Die indische Luftwaffe kaufte für über 500 Millionen Franken 75 Trainingsflugzeuge des Typs PC-7. (sda)

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