Pilot wurde mit Laserstrahl geblendet – Beinahe-Crash
Aktualisiert

Pilot wurde mit Laserstrahl geblendet – Beinahe-Crash

Ein neues
Phänomen beunruhigt:
Laserangriffe auf
Flugzeuge. In Australien
sind schon mehrere
Beinahe-Crashs bekannt.
Auch in der Schweiz
kennt man das Problem.

Letzten Freitag am Flughafen Sydney: Eine Passagiermaschine der Qantas setzt zur Landung an. Plötzlich blendet ein hellgrüner Lichtstrahl die Piloten. Sie erkennen die Pis-te nicht mehr. Das Durchstarten in letzter Sekunde verhindert eine Katastrophe.

Die australischen Behörden wissen von weiteren Fällen, in denen die Crew von Laserstrahlen geblendet wurde. Die Polizei konnte bislang niemanden dingfest machen. Die Flugsicherheitsbehörde, die von einem «gebündelten Laserangriff» spricht, steht vor einem Rätsel. Ob es sich um Lausbubenstreiche oder um Terrorakte handelt, ist unklar. Der Polizeiminister von New South Wales will nun Lasergeräte als «illegale Waffen» verbieten lassen,

wie Spiegel online berichtete.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) kennt ähnliche Fälle. «Vereinzelt gibt

es auch bei uns Meldungen von geblendeten Piloten», so Bazl-Sprecher Anton Kohler. Es könne sich dabei aber auch um unbeabsichtigte Störungen gehandelt haben. Licht- und Laseranlagen seien hierzulande in Pistennähe nicht erlaubt.

raf

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