Aktualisiert 06.09.2010 09:23

Apple

«Ping ertrinkt in Spam»

Apples neue Musik-Community hat von Beginn an mit Spammern zu kämpfen. Offenbar wurde auf eine entsprechende Filter-Software verzichtet.

von
mbu

Laut einer Medienmitteilungsind innerhalb von zwei Tagen bereits über eine Million User Apples neuer Musik-Community Ping beigetreten. In der gleichen Zeitspanne soll iTunes 10 schon drei Millionen Mal runtergeladen worden sein. Auch Spammer sind auf Ping aufmerksam geworden. Da laut Chester Wisniewski vom Sicherheitsunternehmen Sophos auf einen wirkungsvollen Spam-Filter verzichtet wurde, hätten sie bei Ping besonders leichtes Spiel. «Es ist kein allzu grosser Schock, dass 24 Stunden nach dem Start Ping bereits daran ist, in Spam zu ertrinken», schreibt er.

Für den Sicherheitsexperten ist es schwer nachvollziehbar, dass zwar Profilfotos kontrolliert werden, Werbetexte die nach aussen linken aber problemlos durch den Filter rutschen. Bereits beim Start von Ping am vergangenen Mittwoch ist auf dem Profil der Sängerin Katy Perry Spam aufgetaucht. Es dürfte wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis Apple die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen verbessert.

Ping hat aber nicht nur mit Spammern zu kämpfen, auch die Social-Community Facebook macht ihr Schwierigkeiten. Eigentlich sollten sich darüber Freunde über Facebook finden lassen. Dies funktionierte anfangs auch noch, ist aber inzwischen nicht mehr möglich, weil Facebook Pings Zugang zu seiner Programmierschnittstelle (API) gesperrt hat. Normalerweise ist die notwendige Schnittstelle offen und setzt keine Spezialbewilligung voraus. Einen konkreten Grund für die Blockade hat die Social Community bisher offiziell nicht genannt.

iOS 4.1 bereits jetzt runterladen

Ab dem kommenden Mittwoch soll laut dem US-Blog engadget.com das Firmware-Update auf iOS 4.1 für das iPhone 4, das 3GS, das 3G und den iPod touch zum Download bereitstehen. Wer nicht warten will, kann die Anleitung auf der Webseite early-adopter.ifo zu Rate ziehen. Bei der angebotenen Version handelt es sich allerdings um das iOS 4.1 Golden Master, die «99,9% dem finalen Firmware-Update» entsprechen soll.

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