Kommt Milliarden-Deal zustande? - Pinterest-Aktie steigt wegen Berichten über Kaufinteresse von Paypal
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Kommt Milliarden-Deal zustande? Pinterest-Aktie steigt wegen Berichten über Kaufinteresse von Paypal

Wie Insider behaupten, soll der Internet-Bezahldienst die Online-Pinnwand Pinterest für 45 Milliarden Dollar kaufen. Kommt der Deal zustande, wäre er der grösste der letzten zehn Jahre.

Sollte der digitale Zahlriese Paypal Pinterest übernehmen, wäre der 45-Milliarden-Deal der grösste der letzten zehn Jahre. (Archivbild) 

Sollte der digitale Zahlriese Paypal Pinterest übernehmen, wäre der 45-Milliarden-Deal der grösste der letzten zehn Jahre. (Archivbild)

REUTERS

Darum gehts

  • Gemäss Insidern soll der digitale Zahlriese Paypal an einem Kauf der Online-Pinnwand Pinterest interessiert sein.

  • Die Kaufsumme soll sich auf 45 Milliarden Dollar belaufen.

  • Berichte über den potenziellen Deal haben die Pinterest-Aktie über zehn Prozent steigen lassen.

Aktien der Fotoplattform Pinterest haben nach Berichten über das Kaufinteresse des Bezahldienstes Paypal einen Sprung nach oben gemacht. Zum US-Handelsschluss am Mittwoch gab es ein Plus von knapp 13 Prozent, im nachbörslichen Handel kamen weitere rund 0,7 Prozent hinzu.

Zuvor hatten unter anderem der Finanzdienst Bloomberg und das «Wall Street Journal» berichtet, Paypal sei in Übernahmeverhandlungen mit Pinterest. Nach Bloomberg-Angaben sei dabei ein Preis von 70 Dollar pro Aktie im Gespräch gewesen – das wäre ein Aufschlag von rund einem Viertel auf den Schlusskurs vom Dienstag. So weit waren die Anleger dann doch nicht bereit, auf die Informationen einzusteigen: Der Kurs erreichte am Mittwoch gerade einmal 63 Dollar. Es sei derzeit offen, ob es zu einem Abschluss komme, auch könnten sich die Bedingungen noch ändern, hiess es einschränkend in den Berichten.

Pinterest fing an als Ort, an dem Nutzerinnen und Nutzer Fotos aus dem Netz auf sogenannten Pinboards zu bestimmten Themen speichern können – zum Beispiel, wenn sie einen Urlaub planen oder ihr Zuhause umgestalten wollen. Inzwischen versteht sich Pinterest zudem als eine visuelle Suchmaschine, in der Software ähnliche Objekte identifizieren kann. Auf Basis dieser Fähigkeit will der Dienst auch verstärkt eine Rolle im Online-Handel spielen – sodass man die Dinge, die man sieht, auch gleich kaufen könnte. Hier könnte ein Ansatzpunkt für Paypal liegen.

Pinterest gehört zu den Gewinnern der Corona-Pandemie

Paypal kommt derzeit auch durch den Boom beim Online-Shopping in der Corona-Pandemie auf eine Marktkapitalisierung von 320 Milliarden Dollar. Der Dienst war einst Teil der Online-Handelsplattform Ebay. Pinterest gehörte im vergangenen Jahr zu den Gewinnern der Corona-Pandemie: Mehr Menschen nutzten die Lockdown-Zeit für die App. Mit dem Abbau der Corona-Beschränkungen sank die Nutzerzahl zu Beginn des Sommers wieder. Das Geschäft mit Werbung lief dennoch besser.

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(DPA/sys)

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