Drohnen-Angriff: Piraten lassen Flugkamera vor Merkel abstürzen
Aktualisiert

Drohnen-AngriffPiraten lassen Flugkamera vor Merkel abstürzen

Bei einer routinemässigen Wahlveranstaltung in Dresden stürzte plötzlich eine Kameradrohne vor die Füsse von Merkel und Co. Verantwortlich war jemand von den Piraten.

Bei einer Kundgebung zur deutschen Bundestagswahl in Dresden ist eine kleine Kamera-Drohne direkt vor Kanzlerin Angela Merkel und dem deutschen Verteidigungsminister Thomas de Maizière abgestürzt. Verantwortlich für den spielerischen Beobachtungsflug am Sonntag war die deutsche Piratenpartei.

«Ziel des Einsatzes war, der Kanzlerin und Verteidigungsminister de Maizière ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie es ist, plötzlich selbst von einer Drohne beobachtet zu werden», sagte der Vizevorsitzende der Piratenpartei, Markus Barenhoff, am Montag in Berlin mit.

Die etwa 40 Zentimeter grosse Kamera-Drohne war bei der Wahlkundgebung der Christdemokraten nur rund zwei Meter von Merkel entfernt auf die Bühne gestürzt. Ein Piraten-Mitglied hatte nach Polizeiangaben die Drohne während der Veranstaltung vor der Frauenkirche in der sächsischen Hauptstadt per Fernsteuerung aufsteigen lassen. Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest, er wurde aber bald wieder auf freien Fuss gesetzt. (sda)

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