PISA-Test: Schweizer Schüler sind am Hirnen

Aktualisiert

PISA-Test: Schweizer Schüler sind am Hirnen

Gegenwärtig wird an ausgewählten Schweizer Schulen zum dritten Mal nach 2000 und 2003 der PISA-Test mit 15-Jährigen durchgeführt.

Im Zentrum stehen diesmal die Naturwissenschaften; geprüft werden auch die Kenntnisse in Lesen und Mathematik.

Erste Resultate sind Ende 2007 zu erwarten, wie der Homepage der nationalen Projektleitung zu entnehmen ist. Diese befindet sich im Bundesamt für Statistik in Neuenburg. Sie ist für die Realisierung des Projektes und die Auswertung der Ergebnisse in Zusammenarbeit mit vier regionalen Koordinationszentren verantwortlich.

Die Umsetzung von PISA in der Schweiz wird von Bund und Kantonen finanziert. Alle Kantone haben sich zur Teilnahme entschlossen. Die wichtigsten strategischen und finanziellen Entscheide werden von einer Steuerungsgruppe mit Vertretern von Bund und Kantonen gefällt.

PISA ist ein Projekt der OECD, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Jedes Land leitet und finanziert die eigene Erhebung. Das OECD-Sekretariat hat die allgemeine Managementverantwortung für das gesamte Projekt.

An PISA 2000 hatten 32 Länder teilgenommen. Bei PISA 2003 waren es 41 Länder. An PISA 2006 nehmen nun bereits 57 Länder teil. Der Test beansprucht etwa dreieinhalb Stunden.

(sda)

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