Aktualisiert 21.01.2016 21:43

Kitzbühel

Pistengag mit Rennbolide hat Folgen für Red Bull

Der jüngste Marketing-Gag des Getränkeherstellers droht zum Bumerang zu werden. Für die Fahrt mit einem Rennauto auf dem Hahnenkamm fehlte die Bewilligung.

von
hvw

Red Bull ist für seine ausgefallenen Marketing-Aktionen bekannt. Der jüngste Streich: Eine Show-Fahrt mit einem Formel-1-Wagen über die Piste der legendären Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel. Zum Einsatz kam ein RB7 des Red Bull Formel-1-Teams, am Steuer des mit Schneeketten ausgerüsteten Boliden sass der Niederländer Max Verstappen.

Die Demonstrationsfahrt könnte den Getränkehersteller nun teuer zu stehen kommen, wie die «Tiroler Tageszeitung» schreibt. Wegen einer fehlenden Bewilligung droht eine Busse von maximal 30'000 Euro. Dabei hätte Red Bull diese sowieso erhalten. Es habe keine Bedenken gegen die Veranstaltung gegeben, wird der Kitzbüheler Bezirkshauptmann zitiert.

Red Bull sagt dagegen in einer Stellungnahme, alle erforderlichen Genehmigungen seien eingeholt worden. Ein Verwaltungsstrafverfahren soll den Sachverhalt nun klären. Red Bull kann aber mit einer milden Busse rechnen, schreibt die Zeitung. Der Natur sei kein Schaden zugefügt worden.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.